Samstag, 23. Mai 2015

Aktuelles ... news

Olga Boznańska - Krakau, München, Paris ... Olga Boznańska - Kraków, Munich, Paris
Die Porträt‑, Kinder‑ und Interieurmalerin ist eine der herausragenden Persönlichkeiten unter den mehreren Hundert polnischen Künstlerinnen und Künstlern der „Münchner Schule“ des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Nach einer künstlerischen Ausbildung in Krakau geht sie 1886 nach München um weiterzustudieren und eröffnet dort drei Jahre später ihr eigenes Atelier. Den Sommer über ist sie in Krakau. 1898 geht sie nach Paris. Sie wird Mitglied polnischer und französischer Künstlerorganisationen, erhält in Frankreich und Polen höchste Auszeichnungen und stirbt 1940 in der französischen Hauptstadt. In Deutschland ist sie heute nahezu vergessen, in Polen hingegen gilt sie als eine der bedeutendsten Malerinnen des Landes. Die Nationalmuseen in Krakau und Warschau ehrten sie 2014/15 mit umfangreichen Ausstellungen und Publikationen.
http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/olga-boznanska
The painter of portraits, children and interiors is one of the most outstanding personalities amongst the several hundred Polish artists in the Munich School at the end of the 19th century. After training as an artist in Kraków she moved to Munich in 1886 to continue her studies, and three years later she opened her own studio. She spent her summers in Kraków. Today she is almost completely forgotten in Germany. By contrast she is regarded in Poland as one of the most important Polish painters. In 2014/15 the National Museums in Kraków and Warsaw honoured her with comprehensive exhibitions and publications.
http://www.porta-polonica.de/en/Atlas-of-remembrance-places/olga-boznanska 


Wenzel Hablik - Entwurf einer utopischen Welt
Im Ausstellungs-Katalog "Wenzel Hablik. Expressionistische Utopien. Malerei, Zeichnung, Architektur" (Gropiusbau, Berlin, 2.9.2017-14.1.2018), Prestel: München, London, New York 2017, ist der Aufsatz "Entwurf einer utopischen Welt" erschienen (Seite 58-93, mit zahlreichen Abbildungen).
ISBN 978-3-7913-5702-7 

Umfangreicher Bericht zur documenta 14 und über ihren Leiter, Adam Szymczyk, auf Porta Polonica ... Adam Szymczyk and documenta 14 on Porta Polonica
Im November 2013 wurde Adam Szymczyk von einer international besetzten achtköpfigen Findungskommission zum künstlerischen Leiter der 14. Kasseler Documenta gewählt. Szymczyk, 1970 in der zentralpolnischen Stadt Piotrków Trybunalski geboren, studierte Kunstgeschichte an der Universität Warschau. 1997 gründete er in Warschau zusammen mit anderen die Fundacja Galerii Foksal/Foksal Gallery Foundation, für die er bis 2003 als Kurator arbeitete. Von 2003 bis 2014 war er Direktor der Kunsthalle Basel. 2008 kuratierte er zusammen mit Elena Filipovic die 5. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Er ist außerdem Vorstandsmitglied des Warschauer Museums für Moderne Kunst/Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Warszawie. 2011 wurde er mit dem Walter Hopps Award for Curatorial Achievement der Menil Foundation, Houston, ausgezeichnet. http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/adam-szymczyk-und-die-documenta-14
In November 2013 Adam Szymczyk was chosen by an international committee of eight experts to be the artistic head of the 14th Documenta in Kassel. Szymczyk was born in 1970 in central Poland in the town of Piotrków Trybunalski, and studied art history at the University of Warsaw. In 1997 he was one of the people in Warsaw who set up the Fundacja Galerii Foksal/Foksal Gallery Foundation, which he curated until 2003. From 2003 to 2014 he was the director of the Kunsthalle Basel. In 2008, together with Elena Filipovic, he curated the 5. Berlin Biennale for Contemporary Art. In addition he is a member of the board of the Warsaw Museum of Modern Art/Muzeum Sztuki Nowoczesnej w Warszawie. In 2011 he was awarded the Walter Hopps Award for Curatorial Achievement sponsored by the Menil Foundation in Houston.
http://www.porta-polonica.de/en/Atlas-of-remembrance-places/adam-szymczyk-and-documenta-14

Jeremias Falck
Er ist als bedeutendster Kupferstecher aus der Mitte des 17. Jahrhunderts im Nordosten Europas bekannt. Die von ihm gestochenen Bildnisse bekannter Persönlichkeiten der Zeit finden sich in den wichtigsten europäischen Sammlungen. Von ihm selbst ist jedoch kein Porträt überliefert. Bildnisse, die Franciszek Orłowski, Antoni Oleszczyński und Aleksander Regulski im 19. Jahrhundert von ihm überliefert haben, sind reine Phantasie. Geboren um 1610 oder 1619 in Danzig, bleibt auch die Herkunft seiner Familie im Dunkeln. Dass er Deutscher ist, scheint aufgrund des reformierten Bekenntnisses wenig wahrscheinlich. Sicher ist jedoch, dass er sich durch den Namenszusatz „Polonus“ auf vielen seiner Kupferstiche zur polnischen Krone bekannt hat. 
http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/jeremias-falck 
He is known as the most important engraver in north-east Europe in the mid-17th century. His images of well-known contemporary personalities can be found in the most important European collections. However there is no existing portrait of the engraver himself. Images produced by Franciszek Orłowski, Antoni Oleszczyński and Aleksander Regulski in the 19th century are pure fantasy. He was born around 1610 or 1619 in Danzig, but the origins of his family remain in the dark. On the basis of his reformed confession it seems highly improbable that he was a German. Nonetheless it is certain that he was committed to the Polish Crown because of the additional name “Polonus” on many of his engravings.
http://www.porta-polonica.de/en/Atlas-of-remembrance-places/jeremias-falck

Neuer Ausstellungskatalog ... new exhibition catalogue:
Elsa Haensgen-Dingkuhn (1898-1991). Malerin der Neuen Sachlichkeit 
Museumsberg Flensburg, Flensburg 2017, 80 Seiten, ISBN 978-3-00-055653-1
"Der vorliegende Katalog bietet erstmals eine umfassende kunstgeschichtliche Einordnung des Oeuvres von Elsa Haensgen-Dingkuhn, worauf künftige Forschungen aufbauen können. Dr. Axel Feuß hat sich als Gastkurator dank seines fundierten Fachwissens als Idealbesetzung erwiesen." (Dr. Michael Fuhr, Museumsberg Flensburg)


Reichstagsabgeordnete aus Polen. Polnische Reichstagsabgeordnete des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichstags
110 Biographien in der Encyclopaedia Polonica
http://www.porta-polonica.de/de/node/402

Daniel Chodowiecki Die Polonica ... Daniel Chodowiecki The Polonica
„Trotz seines polnischen Familiennamens und Vaters, trotz seiner französischen Großmutter wurde Chodowiecki ein Künstler von unverkennbar norddeutscher Art. Durch seine vielen tausend Zeichnungen und Miniaturstiche wurde er zum größten Berichterstatter seiner Zeit in Deutschland.“ So beginnt ein vor genau einhundert Jahren erschienenes Bändchen über den Zeichner und Radierer Daniel Chodowiecki (1726-1801). Tatsächlich empfinden ihn alle drei Nationen als einen der Ihren. Geboren in Danzig, lebte und arbeitete er seit 1743 in Berlin. Sowohl in den Zeichnungen von seiner Reise nach Danzig 1773 als auch in etwas mehr als zwanzig Radierungen schuf er „Polonica“, also Motive mit polnischen Darstellungen. In Berlin ist er auf dem Friedhof der Französisch-reformierten Gemeinde an der Chausseestraße begraben. 
http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/daniel-chodowiecki-die-polonica
“Despite his Polish father and his Polish family name, and despite his French grandmother Chodowiecki was unmistakably an artist from Northern Germany. Thanks to his many thousand drawings and cameo engravings he became one of the greatest reporters of his time in Germany.” Thus begins a small volume about the graphic artist and engraver Daniel Chodowiecki (1726-1801) that was published precisely 100 years ago. Indeed, all three nations regard him as one of their own. Born in Danzig (Gdansk), he lived and worked in Berlin from 1743 onwards. With his drawings of his journey to Danzig in 1773 and his more than 20 etchings he created “Polonica”, i.e. motifs with Polish portraits. He was buried in Berlin in the cemetery of the French Reformed Church in Chausseestraße.
http://www.porta-polonica.de/en/Atlas-of-remembrance-places/daniel-chodowiecki-polonica 

Karol Broniatowski – Gegenwart und Abwesenheit der Skulptur ... Karol Broniatowski – Presence and Absence in Sculpture 
Von Kokoschkas Triptychon „Thermopylae“ (1954) bis hin zu Markus Lüpertz‘ „Beethoven“ (2014) ist die Monumentalisierung der menschlichen Figur zentrales Thema der Nachkriegskunst. Während sich Künstler in West- und Ost-Deutschland bis heute abmühen, die Schatten der Vergangenheit durch alte und neue Mythen zu vertreiben, gelangte ein polnischer Bildhauer in Berlin zu fundamentaleren Erkenntnissen: 1976 entwarf Karol Broniatowski mit „Big Man“ eine 18 Meter hohe Figur, die nur als Entwurf existiert, von deren 93 Teilen er aber einzelne verwirklichte und über die ganze Welt verstreute. Aus Bildhauerei wurde Konzeptkunst. Bis heute realisiert Broniatowski Grundsätzliches in der figürlichen Bildhauerei: Positiv und Negativ, Masse und grafische Projektion, beeindruckend präsente Figuren und das völlige Fehlen der figürlichen Form.
http://www.porta-polonica.de/de/Atlas-der-Erinnerungsorte/karol-broniatowski-gegenwart-und-abwesenheit-der-skulptur
From Oskar Kokoschka’s triptych “Thermopylae” (1954) all the way to Markus Lüpertz‘ “Beethoven” (2014) the monumentalisation of the human figure has been the central theme in post-war art. Whilst artists in Western and Eastern Germany were still trying to rid themselves of the shadow of the past by means of old and new myths, a Polish sculptor in Berlin succeeded in throwing a light on a more fundamental form of knowledge. In 1976 Karol Broniatowski created “Big Man”, an 18 metre high figure – it only exists as a design – only a few of whose 93 parts were realised, and are now scattered all over the world. Sculpture was turned into concept art. Broniatowski is still creating deeply innovative works of figurative sculpture: positive and negative forms, mass figures and graphic projections, imposingly present figures and the complete absence of figurative form.
http://www.porta-polonica.de/en/Atlas-of-remembrance-places/karol-broniatowski-presence-and-absence-sculpture
 

Eine verbotene Liebe – Prinzessin Elisa Radziwiłł und Wilhelm von Preußen ...  
A forbidden love – Princess Elisa Radziwiłł and Wilhelm of Prussia 
Sie kannten sich seit ihrer Kindheit: Elisa, geboren 1803 und Tochter des Fürsten Anton Radziwiłł, und Wilhelm, geboren 1797 und zweiter Sohn König Friedrich Wilhelms  III. von Preußen.  Schon ihre Mütter, Fürstin Luise Radziwiłł, eine Tochter des Prinzen Ferdinand von Preußen, und Königin Luise waren eng befreundet. Gemeinsam waren sie 1806 vor den heranrückenden Truppen Napoleons mit ihren Familien nach Königsberg geflohen. Zwölf Jahre später wurde die ständig wachsende Liebe zwischen Elisa und Wilhelm öffentlich. Der König und seine Berater waren außer sich. Eine Heirat zwischen einem Hohenzollern-Prinzen und einer polnischen Fürstentocher war nicht standesgemäß. Würde Wilhelm seine Elisa dennoch heiraten können?
http://www.porta-polonica.de/de/node/278
They were childhood friends: Elisa, (born in 1803), the daughter of Prince Anton Radziwiłł, and Wilhelm (born in 1797), the second son of King Friedrich Wilhelm III of Prussia. Even their mothers, Princess Luise Radziwiłł, the daughter of Prince Ferdinand of Prussia, and Queen Luise were close friends. Together they fled with their families from Napoleon’s advancing troops to Königsberg. Twelve years later the constantly growing love between Elisa and Wilhelm became public knowledge. The king and his advisers were utterly shocked. A wedding between a Hohenzollern prince and the daughter of a Polish prince was not befitting his social status. Would Wilhelm marry his Elisa nonetheless?
http://www.porta-polonica.de/en/Atlas-of-remembrance-places/forbidden-love-princess-elisa-radziwill-and-wilhelm-prussia